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Unternehmen des Monats Juli 2010 in der „Gewinnerregion“ – Eisen-Storz glückt Sortimentswechsel zu Spielwaren



  • Die Firma „Eisen-Storz – Der Spielzeugladen“ aus Schramberg erhielt die Auszeichnung der regionalen Wirtschaftsförderung zum Unternehmen des Monats Juli 2010 in der „Gewinnerregion“ Schwarzwald-Baar-Heuberg. Unser Foto bei der Urkundenübergabe am Firmenstandort zeigt (v. l. n. r.): Handwerkskammerpräsident Bernhard Hoch, Sven Hary, Inhaber Franz Michael Storz, Susanne Storz, Wirtschaftsförderer Heinz-Rudi Link, OB Herbert Zinell, Heike Boxler (städtische Wirtschaftsförderung), Doris Storz und Martin Storz. Foto: A. Villing/AVi MedienDialog

    Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg kürt über 100-jähriges Fachgeschäft aus Schramberg (Landkreis Rottweil) / Präsident Hoch:„Auf Marktsituation beispielhaft reagiert“

    Schramberg / Villingen-Schwenningen (avi). Das Fachgeschäft „EISENSTORZ – Der Spielzeugladen“ in Schramberg hat eine 100-jährige Tradition und bietet heute im Großraum Schwarzwald ein beispielhaftes Spielwarenvollsortiment mit über 20. 000 Artikeln an. Für die jahrelange erfolgreiche Firmengeschichte am Standort Schillerstraße 55 und die 2001 geglückte Umstellung des Angebotes von Eisen- und Haushaltswaren auf Spielzeugprodukte ehrte dieser Tage die regionale Wirtschaftsförderung mit der Auszeichnung zum Unternehmen des Monats Juli 2010 in der „Gewinnerregion“ Schwarz-wald-Baar-Heuberg.
    „Sie haben als Familienbetrieb eine beachtenswerte Firmengeschichte geschrieben und in unternehmerischer Weitsicht aus der Tradition heraus auf eine veränderte Marktsituation beispielhaft reagiert. Es ist schön, dass es für die Region am Standort Schramberg ein Einzelhandelsfachgeschäft in dieser beeindruckenden Sortimentsbestückung und Qualität gibt“, lobte Bernhard Hoch, Handwerkskammerpräsident und Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg die Familie Storz. Im Beisein von Schrambergs Oberbürgermeister Dr. Herbert Zinell, dem regionalen Wirtschaftsförderer Heinz-Rudi Link und Heike Boxler von der städtischen Wirtschaftsförderung übergab Hoch die Urkunde an Firmeninhaber Franz Michael Storz und sein Team. Präsident Hoch und Wirtschaftsförderer Link wünschten sich bei der kleinen Feierstunde noch mehr „Familienunternehmen in dieser einmaligen Form mit hoher Fachkompetenz und einem seit Jahren vorbildlich gelebten Kundenservice.“

    OB Zinell zeigte sich stolz über die Firma Eisen-Storz am Standort Schramberg. Aus der Tradition heraus als Eisenwarenfachgeschäft gewachsen, habe die Familie Storz bis heute mit großer unternehmerischer Leistung ein Spielzeugfachgeschäft mit weit einmaligem Warenvollsortiment etabliert. Der OB verschwieg dabei nicht, dass die Stadt das Fachgeschäft als Einkaufsmagnet gerne in der Innenstadt hätte und versprach gleichzeitig, sich für die notwendige Sanierung der Schillerstraße am Standort einzusetzen. Bei einem Rundgang führten Inhaber Franz-Michael Storz und Bruder Martin Storz durch die 900 Quadratmeter große Verkaufsfläche des „Spielwarenparadieses“ und erweckten immer wieder Erstaunen über das gute und breitgefächerte Handelsmarkenprogramm.
    Eisen-Storz; gegründet 1909, führt seit 1989 Franz Michael Storz mit heute zehn Beschäftigten. Seit Aufgabe der Eisen- und Haushaltswaren im Jahre 2001 bietet das Fachgeschäft ein Sortiment vom klassischen Spielzeug über Kinderbücher, Baukästen sowie Freizeit-, Geschenke- und Faschingsartikel bis hin zur Modelleisenbahn, Kindertonträgern und Computerspielen. Ein Schlüsselservice und DPD-Paketshop ergänzen die Kundenserviceleistungen.

    Info:  Kontakt zur Firma Eisen-Storz – Der Spielzeugladen ist möglich per Telefon unter 07422 / 94950 oder E-Mail eisenstorz@freenet.de Nähere Informationen zur regionalen Wirtschaftsförderung gibt es unter www.gewinnerregion.de

    Basisinformationen zur Firma „EisenStorz – Der Spielzeugladen“ Schramberg (avi). Die Firma Eisen-Storz startete 1909 in der Schillerstraße 55 mit dem Verkauf von Eisenwaren, Hausrat, Herde, Öfen, landwirtschaftlichem Güterbedarf und Spielzeug. Gründer Franz Storz führte das Fachgeschäft bis ins Jahr 1937. Ehefrau Paula Storz, Tochter Klara und Sohn Franz Josef übernahmen danach die Verantwortung für das Unternehmen. Mit dem Tod von Paula Storz im Jahre 1949 ändert sich die Firmierung zur Franz Storz OHG (Franz + Klara Storz).
    Die Geschwister investieren in den Folgejahren laufend in größere Firmenräume und den ständigen Ausbau des Warensortiments. Bis 1985 wächst das Fachgeschäft auf die heutige Verkaufsfläche von 900 Quadratmetern an. Der
    Enkel des Firmengründers, Franz Michael Storz, übernimmt 1989 den Betrieb, unterstützt von Ehefrau Susanne Storz, Schwester Susi Storz in der Buchhaltung sowie Bruder Martin Storz und seiner Ehefrau Doris Storz im Verkauf, wobei sich Martin Storz speziell um die Modellbahnabteilung kümmert. Nach wie vor steht auch Mutter Annemarie Storz dem Familienbetrieb mit fachlichem Rat zur Seite.
    Die umfassende Kundenberatung, die sich bis zum indiviuellen Bestellservice erstreckt, hat bei den zehn Beschäftigten im Spielwarenfachgeschäft einen hohen Stellenwert, Vor allem in der Modellbahnabteilung nimmt der Kunde das Fachwisssen gerne an. Franz Michael und Martin Storz haben den Modellbahnbereich bewusst gestärkt und sich damit ein Alleinstellungsmerkmal bei den Modellbahnfreunden erarbeitet.
    Im Vollsortiment des Spielwarengeschäftes finden sich klassisches Spielzeug, Babyspielzeug, Bücher, Gesellschaftsspiele, Puppen, Sportartikel, Baukästen, Outdoor- und Freizeitartikel, Plüschtiere, Geschenkartikel, Modellbau, Bastel- und Kreativware, Kinderfahrzeuge, Autominiaturen, Spielkonsolen, Computerspiele und Tonträger. Zu den Faschingstagen gestaltet Eisen-Storz von Anfang Januar bis zum Aschermittwoch einen eigenen Raum mit speziellen Faschingsartikeln. Ein Schlüsseldienst und ein Paketshop ist in das Fachgeschäft mit integriert.