MENÜ

Intensiver Austausch beim Koordinierungstreffen „Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt“



  • Zahlreiche Personen von Institutionen, Partnern der Fachkräfteallianz Gewinnerregion, von Kommunen und Landkreisen kamen auf Initiative der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Agentur für Arbeit zum Koordinierungstreffen „Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt“ zusammen.

    Villingen-Schwenningen. Vernetzen, Kräfte bündeln, Informationen austauschen und gemeinsame Strategien entwickeln – beim Koordinierungstreffen „Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt“ brachte die Fachkräfteallianz Gewinnerregion Akteure aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zusammen, die sich zum Ziel gesetzt  haben, Flüchtlinge in Arbeit zu bringen.

    Vertreter verschiedener Institutionen, der Agentur für Arbeit, des DGB, der DHBW, der Handwerkskammer und IHK, Integrationsbeauftragte der Kommunen und Landkreise sowie Vertreter der Jobcenter und der regionalen Wirtschaftsförderung nutzten diese neue Plattform zum intensiven Austausch in der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen.

    Heinz-Rudi Link, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg, und Erika Faust, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen, begrüßten zunächst die Gäste. Claudia Rzepka, Leiterin des International Office an der Dualen Hochschule, erklärte einleitend, dass auch am Campus Angebote für Flüchtlinge geschaffen werden. Ab September werde hier ein Intensiv-Sprachkurs angeboten, der auf das Studium vorbereite.

    Cornelia Lüth, Leitung des Bereichs Fachkräftesicherung bei der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg erläuterte die Aufgabenstellung des Treffens: Vor allem anerkannte Flüchtlinge mit entsprechenden Deutschkenntnissen, die Fachkräfte sind, sollten schnellstmöglich in den Arbeitsmarkt gebracht werden.

    Markus Singler von der BBQ Berufliche Bildung in Villingen-Schwenningen berichtete davon wie „Integrationslotsen“ der Südwestmetall die Firmen zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen beraten. Sie informieren über Behördliches und Rechtliches ebenso wie über Wege der Ausbildung und Einstellung von Flüchtlingen in Arbeit.

    Ingrid Ritter von der BBQ Berufliche Bildung in Rottweil stellte das Projekt „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Flüchtlinge“ vor. An sechs Standorten in Baden-Württemberg würden sogenannte „Kümmerer“ Flüchtlinge in Ausbildung begleiten. Sie begleite im Landkreis Rottweil.

    Maria Sokolaki und Mustafa Mohammad sind ebenfalls „Kümmerer“, angesiedelt bei der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen, und für den Schwarzwald-Baar-Kreis und Landkreis Tuttlingen zuständig. Sie berichteten, dass schon über 20 junge Menschen über dieses Projekt in Praktika und Ausbildung gebracht werden konnten.

    Lüth stellte die Aktivitäten des Welcome Centers Gewinnerregion vor, dessen breitgefächertes Angebot von Beratungsgesprächen über Seminare bis hin zu Freizeitgestaltung sich an Unternehmen und internationale Fachkräfte richte.

    Bei ihr ist zudem die Koordinierungsstelle der Fachkräfteallianz Gewinnerregion angesiedelt, auf deren Initiative hin das Treffen ins Leben gerufen wurde.

    Beim anschließenden Austausch herrschte Einigkeit unter den Teilnehmern, dass diese Treffen regelmäßig stattfinden sollen.

    Die Koordinierungsstelle der Fachkräfteallianz Gewinnerregion wird unterstützt aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.