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Großes Interesse an zweitem Koordinierungstreffen „Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt“



  • 46 Teilnehmende tauschten sich beim zweiten Koordinierungstreffen „Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt“ auf Initiative der Fachkräfteallianz Gewinnerregion im Landratsamt Tuttlingen aus.

    Tuttlingen / Region. Wie gelingt es, Flüchtlinge in Arbeit zu bringen und sie beruflich zu integrieren? Welche Fördermöglichkeiten gibt es und welche Maßnahmen sollten erfolgreich und gezielt ineinander greifen? Ein intensiver Austausch fand dazu jetzt beim Koordinierungstreffen „Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt“ statt. Auf Initiative der Fachkräfteallianz Gewinnerregion haben sich Akteure der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und darüber hinaus getroffen, darunter Vertreter verschiedener Institutionen, der Agentur für Arbeit, des DGB, der DHBW, der Handwerkskammer und der IHK, der Kommunen und Landkreise, der Schulämter sowie Vertreter der Jobcenter und der regionalen Wirtschaftsförderung. Insgesamt 46 Teilnehmende sind zur Tagung ins Landratsamt in Tuttlingen gekommen.

    Dorothee Eisenlohr, designierte Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und ab April Nachfolgerin von Heinz-Rudi Link, begrüßte die Gäste. Sozialdezernent Bernd Mager richtete ebenfalls ein Grußwort an die Teilnehmer.

    „Wir freuen uns über die große Resonanz“, sagte Cornelia Lüth, Bereichsleitung Fachkräfte von der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg angesichts der großen Teilnehmerzahl. Sich kennenzulernen, regional zu vernetzen und neue Projekte vorzustellen seien die Ziele des Treffens.

    Erika Faust, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen leitete ins Thema ein und gab einen Überblick über die Entwicklung der Flüchtlingszahlen, die Zahl der Asylanträge sowie die Herkunftsländer.

    Mario Brehme vom Jobcenter Schwarzwald-Baar-Kreis, Petra Hein von der Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen, Joachim Schwarzfischer und Elke Wenzler vom kommunalen Jobcenter Landkreis Tuttlingen sowie Simone Zeller vom Jobcenter des Landkreises Rottweil stellten am Beispiel einzelner geflüchteter Personen vor wie diese erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten.

    Wichtig sei das Ineinandergreifen verschiedener Maßnahmen wie Integrationskurse, Zeugnisübersetzungen, Anerkennungen von Schul- oder Studienabschlüssen, berufsorientierten Sprachkursen oder Vermittlung von Praktika und Ausbildungsplätzen. Mit diesen Leistungen und einer teils engen Begleitung und Beratung sei es gelungen, Arbeitsverhältnisse zu schaffen und Flüchtlinge in Arbeit zu bringen.

    Abschließend berichtete Caroline Bach vom Kompetenzzentrum im Regierungsbezirk Freiburg wie ausländische Abschlüsse und Qualifikationen anerkannt werden können und in welchen Berufen dies Sinn macht.

    Die anschließende offene Gesprächsrunde nutzten die Teilnehmenden intensiv, um Informationen auszutauschen, Kontakte und Netzwerke innerhalb der Region zu knüpfen.

    Koordiniert wird die Fachkräfteallianz Gewinnerregion durch die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und die Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen.