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Staatssekretärin Katrin Schütz besucht spanischen Ingenieur bei Marquardt – „Vorbildliche Integration“



  • Informierte sich über gelungene Integration am Arbeitsplatz bei Marquardt in Rietheim: Staatssekretärin Katrin Schütz (vorne Mitte). Mit dabei: (v.l.n.r): Dorothee Eisenlohr, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg, Alfons Weber, Leiter Lifecycle Management, Jon Carricas, Projektleiter Lifecycle Management (Automotive), Cornelia Lüth, Leitung Bereich Fachkräftesicherung, Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg, Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, Ulrich Schumacher, Leiter Internationale Unternehmenskommunikation, und Jochen Becker, Chief Operating Officer Marquardt Gruppe.

    Rietheim-Weilheim, den 18. Mai 2017 – Jon Carricas ist Maschinenbauingenieur und stammt aus Pamplona. Vor vier Jahren kam der Spanier mit seiner Frau und drei Kindern in die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Seit 2013 arbeitet er als internationaler Projektmanager beim Mechatronik-Spezialisten Marquardt in Rietheim-Weilheim. Inzwischen fühlt sich die Familie hier sehr wohl – auch dank der Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und das Welcome Center Gewinnerregion, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert wird. Staatssekretärin Katrin Schütz besuchte Jon Carricas heute bei Marquardt und erlebte gelungene Integration aus nächster Nähe.

    „Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist eine bedeutende Zukunftsaufgabe für die baden-württembergische Wirtschaft. Mit der Förderung unserer Welcome Center unterstützen wir internationale Fachkräfte und deren Familien dabei, in Baden-Württemberg anzukommen und begleiten Unternehmen bei der Rekrutierung und Integration der Mitarbeiter. Wie Integration in unseren Betrieben und in unserer Gesellschaft gelingen kann, zeigen Jon Carricas und die Firma Marquardt. Das ermutigt auch andere Betriebe zur interkulturellen Öffnung und inspiriert, bei der Fachkräftesicherung neue Wege zu gehen“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz.

    Mitarbeiter aus 42 Nationen am Marquardt Stammsitz

    Marquardt Geschäftsführer Jochen Becker sagte: „Als global agierendes und dynamisch wachsendes Unternehmen sind wir laufend auf der Suche nach hochqualifizierten Fachkräften, und wir werden noch viele Ingenieure wie Jon Carricas einstellen. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Land sie kommen. Allein an unserem Stammsitz in Rietheim beschäftigen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 42 Nationen.“

    Erfolgreiches Projekt „Spanische Ingenieure für die Region“

    Die Familie Carricas kam über das Projekt „Spanische Ingenieure für die Region“, das von Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und Agentur für Arbeit Villingen-Schwenningen – Rottweil koordiniert wurde, 2013 nach Deutschland: Jon Carricas‘ Ehefrau, ebenfalls Ingenieurin, fand über dieses Projekt eine Stelle bei einem großen Medizintechnikhersteller im Raum Tuttlingen. Jon Carricas kümmerte sich zunächst um die Kinder,  organisierte den Umzug und nahm Deutschunterricht. Im September 2013 trat er seine Stelle bei Marquardt an, beratend unterstützt durch die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg.

    „Wir waren sehr dankbar, dass wir bei vielen Fragen von der Wirtschaftsförderung und dem Welcome Center Unterstützung  bekommen haben. Wir haben uns inzwischen sehr gut eingelebt und unsere Kinder fühlen sich wohl“, sagt Jon Carricas. Vor allem zu Beginn habe ihnen die Teilnahme am „Club der Kulturen“, einem Freizeitprogramm, das die Wirtschaftsförderung schon seit 2013 für zugezogene Fachkräfte organisiert, geholfen, in der Region Fuß zu fassen.

    „Die Kombination aus Beratung zu beruflichen Themen und einem Angebot zur Freizeitgestaltung hat sich bewährt“, so Dorothee Eisenlohr, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH. „Der Job ist oft der Grund, aus dem internationale Fachkräfte hierher kommen, ihre gelingende soziale Integration ist es, die sie bleiben lässt.“

    Über das Welcome Center

    Das WelcomeCenter in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist eine Einrichtung der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und wird wie weitere Welcome Center in ganz Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt.

    Über die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg

    Die regionale Wirtschaftsförderung hat zum Ziel, die Wirtschaftsregion Schwarzwald-Baar-Heuberg zu stärken und ihre Qualitäten für Leben und Arbeiten bekannter zu machen.

    Pressekontakt:

    Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg

    Michela Crispo, Marienstr. 10, 78054 Villingen-Schwenningen

    Tel.: 07720/6604405, crispo@wifoeg-sbh.de

    Über Marquardt

    Das 1925 gegründete Familienunternehmen Marquardt mit Stammsitz in Rietheim-Weilheim gehört zu den weltweit führenden Herstellern von elektromechanischen und elektronischen Schaltern und Schaltsystemen. Die Produkte des Mechatronik-Spezialisten – darunter Bedienkomponenten, Fahrzeugzutritts- und Fahrberechtigungssysteme – kommen bei vielen namhaften Kunden der Automobilindustrie zum Einsatz. Auch in Hausgeräten, industriellen Anwendungen, Elektrowerkzeugen und in E-Bikes sind Systeme  von Marquardt zu finden. Das Unternehmen zählt weltweit rund 9.300 Mitarbeiter an 19 Standorten auf vier Kontinenten. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2016 bei 1,1 Milliarden Euro.

    Pressekontakt:

    Ulrich Schumacher

    Leiter Internationale Unternehmenskommunikation

    Communication, Public Relations International

    Tel. 07424 / 99-1151, ulrich.schumacher@marquardt.de

    Marquardt Service GmbH

    Schloss-Str. 16, 78604 Rietheim-Weilheim

    Weitere Informationen über Marquardt finden Sie unter: www.marquardt.com.
    Besuchen Sie uns auch auf Facebook unter www.facebook.com/Marquardt.Career.

     

    Gerne können Sie das Bild für Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Wir freuen uns, wenn Sie als „Quelle: Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg“ nennen. Dies ist jedoch kein Muss.