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Regionale Auszeichnung zum Unternehmen des Monats: Willi Maier GmbH vermarktet weltweit Solarfenster



  • Die regionale Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg kürte die Willi Maier GmbH aus VS-Schwenningen zum Unternehmen des Monats in der „Gewinnerregion“. Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Hoch (links) und der regionale Wirtschaftsförderer Heinz-Rudi Link (rechts) gratulierten Firmenchef Ralf Prätzas zur Auszeichnung und lobten den hohen Innovationsgrad des Handwerksfachbetriebes. Foto: A. Villing

    Villingen-Schwenningen/Region (avi). Die Firma Willi Maier GmbH aus Villingen-Schwenningen ist das Unternehmen des Monats Mai in Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der „Gewinnerregion“ zeichnete den Glaser- und Fensterbaufachbetrieb für innovative Entwicklungen und die Optimierung des KSD-Energiesparfensters (Solar-Dioden-Fenster) mit Sommer- und Winterseite aus.

    Bernhard Hoch, Aufsichtsratsvorsitzender, und Heinz-Rudi Link, regionaler Wirtschaftsförderer, zeigten sich bei einer kleinen Feierstunde mit Urkundenübergabe am Firmenstandort im Schwenninger Industriegebiet Ost (Steinkirchring 72) vom hohen Innovationsgrad und der ausgeprägten ökologi
    schen Denkweise des modernen Handwerksfachbetriebes beeindruckt. Vorsitzender und Handwerkskammerpräsident Hoch: „Die Willi Maier GmbH hat sich durch innovative Produkte und zukunftsweisende unternehmerische Leistungen weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Das Unternehmen agiert mit hoher Fachkompetenz im Markt und ist ein Aushängeschild für handwerkliche Ideen und Präzision.“

    Vor allem mit der unermüdlichen energietechnischen Verbesserung des vom Kölner Professor Heinz Kunert entwickelten KSD-Energiesparfensters erntete Geschäftsführer Ralf Prätzas auf dem nationalen Markt große Anerkennung. Dem Handwerksmeister gelang es, den Wendeflügel des Energiesparfensters durch eine spezielle Dicht- und Isolierschale in einer Material-Kombination aus Aluminium und Hartschaum (TopTherm-Plus-Schale) nicht nur abzudichten, sondern auch den Holzrahmen energetisch auf einen U-Wert von 0,62 zu verbessern. Somit hat sich die Marktfähigkeit des KSD-Fensters, das in den kalten Jahreszeiten die Räume über Lichteinstrahlung erwärmt (die innere Fensterscheibe kann sich bis zu 50 Grad aufheizen) und im Sommer die Räume kühlt (durch den Drehmechanismus lässt sich die Scheibe, die die wärmenden Sonnenstrahlen absorbiert, nach aussen stellen) erheblich begünstigt.

    Der hohe Energiespareffekt und die geglückte doppelte Nutzung des Fensters
    (Sommer und Winter) durch einen um 360 Grad schwenkbaren Rahmen verleiht dem System einen großen ökologischen Wirkungsgrad (Standard Uw-Wert 0,96). Der Tüftler Ralf Prätzas, dem Hoch auch vorbildliches ehrenamtliches Engagement in der Neckarstadt bescheinigte, setzt auf einen globalen Erfolg des Energiesparfensters und hat für sein Unternehmen zukunftsweisend die weltweiten Herstellungsrechte gesichert. Damit auch alle umwelttechnischen Auflagen und die erforderlichen Sicherheitszertifikate erfüllt sind, scheut die die Willi Maier GmbH seit Monaten keine Kosten für aufwändige Test- und Messreihen. Dazu zählt selbst der Aufbau eines modularen Kostenrechners, womit sich die kundenspezifische energetische Wirtschaftlichkeit des pfiffigen Solar-Dioden-Fensters kalkulieren lässt. Das ausgereifte Energiesparsystem, das je nach Fensterfläche und Produktionsaufwand einen Amortisationsgrad von fünf bis zehn Jahren hat, überzeugt mittlerweile über das Land hinaus Energie-Experten und Politiker. So hat sich für den 9. Juni 2008 persönlich auch Umweltministerin Tanja Gönner zu einem Besuch beim innovativen Handwerksfachbetrieb angemeldet.

    Info: Mehr zur Willi Maier GmbH und dem solaren Energiesparfenster gibt es unter Telefon 07720/9766-0 oder der Internetadresse www.maier-fenster.de.

    Kurzportrait Willi Maier GmbH

    Villingen-Schwenningen (avi). Die Willi Maier GmbH gibt es seit 1959 in Schwenningen. Gründer Willi Maier startete mit einem Glasereibetrieb. Über die Jahre hinweg wuchs das Unternehmen zu einem bedeutenden Fensterbau- und Türenhersteller in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Vor 19 Jahren übernahm Ralf Prätzas die Firma seines Schwiegervaters und forcierte die Weiterentwicklung. Der Bau eines modernen Firmengebäudes mit Produktions- und Büroräumen sowie einem Lagerkomplex im Jahre 1994 am heutigen Standort im Schwenninger Industriegebiet Ost optimierte die innerbetrieblichen und produktionstechnischen Abläufe. Das Leistungsangebot des Unternehmens mit 16 Beschäftigten bestimmen heute neben dem Fensterbau (Holz-, Holz-Alu- und Aluminium-Fenster) die Herstellung von Haustüren und Balkonverkleidungselementen aus Aluminium.