MENÜ

Pilotphase Fachkräfte- kooperation ist abgeschlossen



  • Die Teilnehmer des Treffens der Projektgruppe „Anwerbung von Fachkräften und Handwerkern für die Region“, ein Projekt der Standortoffensive, zogen nach einjähriger Pilotphase in VS-Schwenningen Bilanz. Unser Bild zeigt die Vertreter der Kooperationspartner mit Geschäftsführer Heinz-Rudi Link (ganz links) und Projektleiterin Michaela Gröber (2. v. l.) von der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg, (v.l.n.r.) Benedikt Lenhart (IMS Gear), Oliver Rahn (InKom Südwest), Claudia Steuer (IMS Gear), Wolfgang Türschmann (Kreishandwerkerschaft Schwarzwald-Baar-Kreis), Kurt Scherfer (Kreishandwerkerschaft Tuttlingen), Gerhard Friedrich (Stadt Donaueschingen), Michael Hezel (Karl Storz GmbH & Co. KG) und Angelika Rauser (Kreishandwerkerschaft Rottweil). Foto: A. Villing/AVi MedienDialog

    Die einjährige Pilotphase des auf Initiative der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg gestarteten Projektes „Anwerbung von Fachkräften und Handwerkern für die Region“ in Kooperation mit Unternehmen aus Industrie und Handwerk ist abgeschlossen.

    Der Teilnehmerkreis aus regionalen Unternehmen, den Kreishandwerkerschaften Tuttlingen, Rottweil und Schwarzwald-Baar, die Agentur für Arbeit sowie kommunalen Einrichtungen zog eine erste Bilanz.Die Aktivitäten zur gezielten Suche von hochqualifizierten Ingenieuren, Facharbeitern und Handwerkern für die Gewinnerregion dürfe nicht abbrechen, zeigte sich die Projektgruppe bei der Zusammenkunft in den Räumen der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft in VS-Schwenningen von der Aktionsidee überzeugt. Allerdings plädierten vor allem die Vertreter der Unternehmen und Kreishandwerkerschaften dafür, in den nächsten Monaten die weitere  Beschäftigungsentwicklung abzuwarten und projektbezogene Aktivitäten im Herbst 2009 neu zu diskutieren. Bis dahin soll die regionale Wirtschaftsförderung das Vermarktungsinstrument der Online-Jobbörse unter „www.gewinnerjob.de“ nachhaltig bewerben und für Kommunen, Verbände und Unternehmen den Nutzen noch deutlicher machen.

    „In der Jobbörse sind zwar permanent zwischen 120 und 150 offene hochqualifizierte Stellen aus der Gewinnerregion ausgeschrieben, was aber sicherlich nicht dem aktuellen Bedarf heimischer Unternehmen entspricht“, bekräftigte Wirtschaftsförderer Heinz-Rudi Link. Alle Unternehmen aus der Region könnten in der Jobbörse ihre offenen Stellen kostenlos eintragen.  „Den Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung muss die Online-Jobbörse mit täglich 1000 Zugriffen viel stärker bewusst gemacht werden. Als Plattform kann sie auf Messen ideal genutzt werden“, appellierte Benedikt Lenhart von der Firma IMS Gear in Donaueschingen für eine intensive Bewerbung von www.gewinnerjob.de.

    Innerhalb der einjährigen Projektphase hat die regionale Wirtschaftsförderung bei sieben Jobmessen und Informationsveranstaltungen im ganzen Bundesgebiet um Facharbeiter und Handwerker für die Gewinnerregion geworben. Auftritte mit speziellen Werbeflyern und Gewinnspielen gab’s in Chemnitz, Potsdam, Trier, Eckernförde, Erfurt und Dortmund sowie den regionalen Bundeswehrstandorten Immendingen und Donaueschingen. Neben der nachhaltigen Werbung für die Unternehmen in der Region bewertete Link die Messepräsenzen mit mehreren tausend Besuchern auch als insgesamt positive Imagewirkung für die Gewinnerregion Schwarzwald-Baar-Heuberg.

    Info: Mehr unter den Internetadressen www.gewinnerregion.de und www.gewinner-job.de.

    Zusatzinfo zur Projektgruppe
    Die Projektgruppe „Anwerbung von Fachkräften und Handwerkern für die Region“ läuft unter dem Dach der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die Kooperationspartner des Projekts sind die Industrieunternehmen IMS Gear GmbH (Donaueschingen), Schweizer Electronic AG (Schramberg), Karl Storz GmbH & Co. KG (Tuttlingen), Andreas Lupold Hydrotechnik GmbH (Vöhringen), Junghans Microtec GmbH (Dunningen), die Kreishandwerkerschaften Tuttlingen, Rottweil und Schwarzwald-Baar, die Agentur für Arbeit, die Städte Donaueschingen und St. Georgen sowie der Zweckverband IN.KOM Südwest, Zimmern o. R.