Land erteilt Zuschlag für Veranstaltung zu Innovation und Digitalisierung



  • Schwarzwald-Baar-Heuberg hat den Zuschlag erhalten: Das begehrte Popup Labor BW, eine Veranstaltung für Unternehmen zu Neuem rund um die Digitalisierung, kommt nach Schramberg. Hier ein Bild aus einer vorigen Veranstaltung.

    Gute Nachrichten: Popup Labor BW kommt in die Region

    Region. Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg hat jetzt die Zusage für eine begehrte Landesveranstaltung bekommen: das Popup Labor BW – eine einwöchige Unternehmensveranstaltung zu Digitalisierung und Innovation – soll 2020 in der Region stattfinden. Das hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau jetzt bekanntgegeben. Die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg hatte sich gemeinsam mit dem Innovationsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V. und der Großen Kreisstadt Schramberg darum beworben.

    „Wir freuen uns sehr! Nachdem es im letzten Jahr keine Zusage gab, hat es jetzt doch geklappt und das Land uns den Zuschlag erteilt!“, so Jürgen Guse, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Für unsere Wirtschaft ist es eine wunderbare Chance. Denn das Labor will die Zusammenarbeit in der Region stärken und sie wettbewerbsfähiger machen. Die Bewerbung hat viel Arbeit bedeutet, aber sie hat sich gelohnt!“

    Christian Reich vom Innovationsnetzwerk e.V. ergänzt freudig: “Gerade für unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen ist es wichtig, dass sie sich zukunftsstark aufstellen. Dazu gehört, sich zu erneuern und mit der Digitalisierung zu gehen. Wir sehen viel Potenzial und Entwicklungschance bei unseren Unternehmen in Bezug auf Innovation. Umso mehr freut es uns, dass wir den Zuschlag für die Veranstaltung erhalten haben.“

    Innovationswerkstatt auf Zeit soll vernetzen

    Das Pop-Up Labor richtet sich als „Innovationswerkstatt auf Zeit“ an kleine und mittelständische Unternehmen. Workshops, Lern- und Experimentierräume machen Lust auf neue Ideen und Digitalisierung. Das Land möchte damit relevante Akteure stärker vernetzen und den Wirtschaftsstandort  entwickeln.

    Schramberg wird Austragungsort

    Die Region hatte sich im hart umkämpften Bewerbungsverfahren durchgesetzt und wird nun eines der fünf Popup-Labore in den kommenden beiden Jahren ausrichten. „Wir wollen mit unseren Popup-Laboren die Digitalisierung in die Fläche des Landes tragen. Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg mit ihrer ländlichen Prägung ist als Standort bestens geeignet. Außerdem unterstützen in Schramberg wichtige Innovationsakteure die Bewerbung“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

    „Ich freue mich sehr, dass diese Bewerbung, die ich im letzten Jahr noch als Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg mit auf den Weg bringen konnte, nun Erfolg hat!“ erklärt Schrambergs Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr. „In der Digitalisierung wird Vernetzung immer wichtiger, und wir unterstützen unsere Unternehmen gern dabei! Schramberg ist ein erfolgreicher Industriestandort, und das Junghans-Areal, wo wir das Popup Labor BW ausrichten werden, steht seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert für Qualität, Innovation, Präzision.“

    Viele Innovationsplayer unterstützen

    Die Projektleitung vor Ort liegt bei der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg. Besonders dankt Guse denjenigen Partner, die die Veranstaltung unterstützen möchten:

    Neben dem Innovationsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Heuberg, welches die Bewerbung mit angestoßen hat, befürworten das Popup Labor die Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen, die Hochschule Furtwangen HFU, die KHS Kaufmännische und Hauswirtschaftliche Schulen aus Donaueschingen, der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, die Stadt Schramberg, die die Räumlichkeiten organisiert hat, das Steinbeis-Transferzentrum Infothek aus Villingen-Schwenningen und die Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau von Südwestmetall.

    Wirtschaftsministerium und Fraunhofer IAO mit im Boot

    Veranstaltet wird das Pop-Up Labor vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Projektträger ist das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO.

    Mehr Information auf: www.popuplabor-bw.de

    Zum Hintergrund:

    Die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg sitzt in Villingen-Schwenningen. Hinter ihr stehen 24 Gesellschafter, darunter vor allem Städte und Gemeinden, die drei Landkreise Rottweil, Tuttlingen und der Schwarzwald-Baar-Kreis, der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, die IHK SBH und Handwerkskammer Konstanz. Geschäftsführer ist Jürgen Guse, Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Roth. Die Wirtschaftsförderung vernetzt regionale Unternehmen, bewirbt die Region nach außen, vermarktet Gewerbeflächen und möchte die regionale Zusammenarbeit und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.