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Preis für beispielhafte Integration im Handwerk verliehen



  • v.l.: Gotthard Reiner (Präsident der Handwerkskammer Konstanz), Heinz-Rudi Link (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg), Armin Schumacher (Kreishandwerksmeister Tuttlingen), Ruslan Lialiuk (Preisträger), Stefan Abert (Ausbildungsbetrieb Abert Bauunternehmung), André Luis Martins Pinto (Laudator)

    Geisingen. Ruslan Lialiuk ist mit dem Preis für beispielhafte Integration im Handwerk ausgezeichnet worden. Er hat seine Ausbildung zum Maurer erfolgreich abgeschlossen und wurde auf der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen mit dieser besonderen Auszeichnung überrascht. Die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg vergab den Preis in diesem Jahr zum zweiten Mal und würdigte den gebürtigen Ukrainer für seine guten Deutschkenntnisse, die er innerhalb kurzer Zeit erwarb und sein besonderes Engagement im Beruf.

    250 Euro, einen Pokal und eine Urkunde nahm der Sieger von Heinz-Rudi Link, dem Geschäftsführer der regionalen Wirtschaftsförderung entgegen. Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner, Kreishandwerksmeister Armin Schumacher und der Laudator André Luis Martins Pinto, Braumeister aus Bräunlingen gratulierten.

    „Ich habe jede Chance genutzt Deutsch zu lernen“, erklärte der Preisträger, als er seine Auszeichnung in Empfang genommen hatte. Trotz der Hemmnisse durch Migrationshintergrund hat er seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und die Gesellenprüfung bestanden.

    Der Laudator hob hervor, dass Ruslan Lialiuk, der erst seit fünf Jahren in Deutschland ist unter anderem durch sein besonderes Engagement im Ausbildungsbetrieb, der Abert Bauunternehmung GmbH in Immendingen die Jury überzeugte.

    Die Jury setzte sich zusammen aus den Kreishandwerksmeistern der drei Landkreise Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Rottweil Andreas Frank, Armin Schumacher und Bernd John, der Leiterin der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Angelika Rauser, Sabine Schimmel, Fachbereichsleiterin Bildung und Ausbildungsberatung der Handwerkskammer Konstanz, Wolfgang Türschmann, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Schwarzwald-Baar, Kurt Scherfer, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen sowie Heinz-Rudi Link, Geschäftsführer und Projektleiterin Sabine Schneckenburger von der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg.

    Das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Projekt „Beispielhafte Integration im Handwerk in der Gewinnerregion“ entstand auf Initiative der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg in enger Kooperation mit den Kreishandwerkerschaften und der Handwerkskammer Konstanz. Ziel des Projekts ist es, zu signalisieren, dass das Handwerk großes Interesse an Auszubildenden mit Migrationshintergrund hat. Aufgrund der starken Zuwanderung und der vielen offenen Ausbildungsstellen komme diesem Thema im Handwerk eine immer stärker werdende Bedeutung zu. Jeder Handwerksbetrieb aus den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar hatte im Vorfeld Gelegenheit, Kandidaten vorzuschlagen.