MENÜ

Speed-Dating: In zehn Mal fünf Minuten zu Praktikum, Master-Arbeit oder Traumjob



  • Beim Speed-Dating von Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und Hochschule Furtwangen kamen Personalverantwortliche und Studierende im Minutentakt miteinander ins Gespräch.

    Region Schwarzwald-Baar-Heuberg / Furtwangen. Rauchende Köpfe, glühende Wangen: Das Speed-Dating von Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und Hochschule Furtwangen brachte Unternehmensvertreter und internationale Wirtschaftsinformatik-Studierende ganz schön ins Schwitzen. Im Fünf-Minuten-Takt, getrieben von einem Gong, mussten sich beide Seiten auf neue Personen und Themen einstellen. Fazit nach zwei Stunden: Es hat sich gelohnt.

    „Ein tolles Format“, schwärmte Thomas Hutmacher, IT-Leiter beim Werkzeughersteller Steinel Normalien AG in Villingen-Schwenningen. Er hatte sich angemeldet, um jemanden für eine Masterarbeit über Industrie 4.0 oder Vertragsmanagement zu finden. Drei bis vier der Studierenden seien für ihn vielversprechend.

    „Ich hatte interessante Gespräche“, sagte Martin Kuhner, Geschäftsführer des IT-Lösungsanbieters Bauknecht Softfolio.pps GmbH in Schramberg. Er sei gekommen um auszuloten, inwiefern ausländische Spezialisten sein zur Zeit aus 73 Personen bestehendes Unternehmen ergänzen könnten. „Ich fand es beeindruckend, welche Kenntnis bei den Studierenden vorhanden ist und in welcher Tiefe,“ so Kuhner. Im Nachgang wolle er sondieren, ob für ihn ein Kandidat mit dabei sei. „Richtig gute Veranstaltung!“ lobte er.

    Das positive Feedback freute die Veranstalter, Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und Hochschule Furtwangen, natürlich sehr. „Ich liebe neue Formate und wollte so ein Speed-Dating einfach mal ausprobieren. Besonders dieses ganz pragmatische Zusammenbringen von Leuten, die voneinander profitieren können, finde ich einen wertvollen Ansatzpunkt in der Wirtschaftsförderung,“ sagte Dorothee Eisenlohr.

    Bei Prof. Dr. Thomas Marx, dem Studiendekan des Studiengangs Business Consulting, und dem Team „Global Services“ der Hochschule Furtwangen waren Eisenlohr und die Wirtschaftsförderung mit der Idee offene Türen eingerannt. „Das war genau der richtige Zeitpunkt für diese Veranstaltung,“ erklärte Marx. „Unsere Studierenden suchen ab März 2018 Thesis-Plätze und sind dafür jetzt hochmotiviert.“ Marx schlug vor, das Speed-Dating im nächsten Jahr zu wiederholen.

    Die Veranstaltung an der Hochschule Furtwangen war Teil des Projekts „Internationale MINT-Studierende halten“, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert wird. Ziel ist es, dem regionalen Fachkräftemangel in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz „MINT“, entgegenzuwirken.

    Hier geht es zu den Bildern